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Warum das das Betreten von Spülfeldern gefährlich ist, erfuhr am Sonntagmorgen ein Reh, das das Spülfeld der Hafenerweiterung in Golzwarden betreten hatte.
Sand hat ein großes Porenvolumen, das heißt zwischen den einzelnen Körner ist viel Platz. Somit kann Sand viel Wasser aufnehmen. Dabei stützen sich die locker gelagerten Sandkörner gegenseitig ab. Kommt diese Sandfläche durch Betreten oder andere Erschütterungen in Bewegung, tritt das Wasser aus den Porenräumen aus und die Sandkörner verlieren ihren Zusammenhalt: der Sand wird flüssig.
Das war dem Reh passiert. Das Reh nun wieder auf den rechten Weg zu bringen war Aufgabe der alarmierten Ortsfeuerwehr Golzwarden unter Berücksichtigung der potentiellen Gefahr des Einsinkens im Sand. Ein Betreten der Spülfläche schied von vorne herein aus. Glücklicher Umstand, dass sich das eingesunkene Reh in relativer Nähe zum Rand befand. Angeleint und auf aufgelegten Steckleiterteilen die den Bodendruck auf dem Sand verringerten und somit ein Einsinken verhinderten, wagte sich ein Kamerad zu dem eingesunkenen Reh. Dort konnte er dies packen und zum Rand befördern, von wo aus es das Weite suchte.
Vor Augen geführt hat diese Einsatzlage wiederum welche Gefahren ein Spülfeld in sich birgt und das das Betreten dieser Flächen aus gutem Grund strengstens untersagt ist.

Weitere Informationen: http://www.royalcoachman.net/html/treibsand.html
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